Das Qualitätsmanagementsystem der Schule

Das Qualitätsmanagementsystem der Schule orientiert sich an den Grundsätzen des Qualitätsentwicklungskonzepts „Operativ Eigenständige Schule“. Es bezieht sich auf drei unterschiedliche Ebenen:

  • Evaluation (E-Ebene)
  • Beurteilung (B1-Ebene) und
  • Beschwerde (B2-Ebene)

Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung orientieren sich am Qualitätsleitbild (QL) der Schule.

Das Beschwerdemanagement liegt ausschließlich in der Zuständigkeit des Schulleiters. Dienstliche Beurteilung erfolgt durch den Schulleiter.

Auf der Evaluationsebene wird die Schulleitung durch

  • Qualitätmanagement-Betreuer/innen (QM-Betreuer) und die
  • Qualitätsmanagement-Projektgruppe

unterstützt.

Die Evaluationsebene

Die Evaluationsebene der Schule umfasst

  • Individualfeedback (IF) sowie
  • Selbstevaluation (SEV).

Individualfeedback dient vor allem der persönlichen Qualitätsentwicklung der Lehrkräfte und damit der Unterrichtsentwicklung. Die Lehrkräfte sind dabei „Herren der Daten“, die sie im Rahmen von Feedback erheben.
Selbstevaluation dient der Qualitätsentwicklung der Organisation. Hier werden für die Schule als Ganzes oder für Teilbereiche (Schularten, Berufsgruppen, …) Daten erhoben, um die Qualität von Unterricht, Abläufen oder der Organsisation weiter zu entwickeln. Maßnahmen zum Feedback und zur Selbstevaluation orientieren sich an den schulspezifischen „Spielregeln“ (SR).

Darüber hinaus erhält die Schule wichtige Impulse für ihre Qualitätsentwicklung aus der

  • Fremdevaluation (FEV).

Für die Wahrnehmung von Koordinierungs- und Beratungsaufgaben auf der Evaluationsebene werden durch den Schulleiter QM-Betreuer/-innen benannt.

Die Qualitätsmanagement-Projektgruppe

Die Qualitätsmanagement-Projektgruppe (QMPG) der Gewerblichen Schule Göppingen besteht seit dem Jahr 2003. Ihr gehören an:

  • die QM-Betreuer,
  • Mitglieder des Örtlichen Personalrats (ÖPR)
  • Mitglieder des Schulleitungsteams (STEAM) und
  • weitere Lehrkräfte.

Sie besteht damit – in z.T. wechselnder Besetzung – aus zehn bis 12 Personen. Die QMPG hat die Aufgabe, Schulleitung und Kollegium bei Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung

  • zu beraten und
  • zu begleiten

sowie über diese Maßnahmen umfassend

  • zu berichten.

Sie strahlt in diesem Sinne mit Informationen und Fachkompetenz in die Schule aus.

Aufgrund ihrer Zusammensetzung mit Mitgliedern aus verschieden Gremien, Schularten, Fachschaften, dem Werkstatt- und Theoriebereich versucht die QMPG einen stetigen Informationsfluss zwischen Personen, Gruppen und Konferenzen im Sinne eines geschlossenen Kreises sicher zu stellen.
Die QMPG nimmt auf diesem Wege Informationen und Impulse aus dem Kollegium auf.
Gleichzeitig vermitteln ihre Mitglieder auf einer persönlichen und weniger formellen Ebene Informationen und QM-Fachwissen in das Kollegium. Die QMPG berichtet

  • dem STEAM und

  • auf Konferenzen von Schularten oder Berufsgruppen. Laufende und aktuelle Informationen stellt sie am QMPG-Infobrett, im Intranet sowie im QM-Handbuch zur Verfügung.

Die QM-Projektgruppe schließt damit den Kreis.

Die QMPG unterstützt das Kollegium bei der Planung von Entwicklungs- und Evaluationsprojekten. Projektanträge werden in der QMPG beraten und mit einer Empfehlung an das STEAM zur Entscheidung über das „Ob“ und „Wie“ der Durchführung weitergeleitet. Darüber hinaus berichten Projektteams in Zwischen- und Abschlussberichten in der QMPG über ihre Arbeit. Die QMPG bündelt damit die Aktivitäten der Qualitätsentwicklung.

Da die Pädagogischen Tage der Schule stets der Qualitätsentwicklung dienen, ist die QMPG darüber hinaus für die Planung und z.T. auch inhaltliche Gestaltung dieser Tage verantwortlich. Ferner wirken die QM-Betreuer bei der jährlichen Maßnahmenplanung des STEAM („Management-Review“) als Berater und z.T. Impulsgeber mit.