• Fr, 24. April 2020, 21:40 Uhr

Ein ganz besonderes Kerzenleuchter-Ensemble zum Thema „Inklusion“ gestalteten die Auszubildenden der Landesfachklasse für Metallgestaltung zwischen April und November 2019 für das Kulturcafé „Casanova“ in Rechberghausen. Das Projekt umfasste als Kundenauftrag den gesamten Prozess vom Kundengespräch über den Entwurf in Teams, die Präsentation der Teamentwürfe bis zur Fertigung und Montage der Leuchter vor Ort.
Im Entwurfswettbewerb war von den angehenden Metallgestaltern gefordert, innerhalb einer Woche eine Leuchterserie zum Thema „Inklusion“ für den Auftraggeber, den Verein „Casanova e. V.“, zu entwerfen. Der Verein betreibt ein Kulturcafé in einer eigens dafür umgebauten historischen Scheune und hat zum Ziel, benachteiligte Menschen zu fördern, indem diese gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern das Café betreiben und dort verschiedenste kulturelle Veranstaltungen anbieten. Die Auszubildenden sollten nun in ihren Entwürfen praktisch-technische Funktionen sowie ergonomische und fertigungstechnische Anforderungen erfüllen und diese unter Berücksichtigung ästhetischer Aspekte in Formen für die Leuchter bringen. Alle Teams konnten dies beeindruckend in ihren Präsentationen anhand von Modellen und Entwurfszeichnungen beim Kunden zeigen, der am Ende die Qual der Wahl hatte.
Die vier Leuchter des vom Kunden ausgewählten Entwurfs wurden dann mit der gesamten Klasse gefertigt und an den Balken der Zwischendecke im „Casanova“ montiert. Jeder der vier Leuchter sieht unterschiedlich aus, wobei 3 Leuchter die Voraussetzungen für Inklusion mit ihrer Formensprache symbolisieren. Diese sind „Vertrauen und Verantwortung“, „Gleichberechtigte Teilhabe“, sowie „Eingebundenheit und Akzeptanz“. Im vierten Leuchter sind alle 3 Formensprachen der ersten drei Leuchter vereint, wodurch der Begriff „Inklusion“ an sich dargestellt wird.
Durch diese Arbeit am Wochenprojekt, welches traditionell die schulischen Inhalte der Ausbildung an der Gewerblichen Schule Göppingen abschließend zusammenfasst, bewiesen die jungen Gestalter, dass sie sowohl die Grundlagen der Gestaltung als auch den formgebenden Umgang mit Metall beherrschen und somit die Reife für ihren Beruf erfüllen.

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